
Im Jahre 1772 wurden in Oetwil am See erstmals Reben registriert, unter anderem auch in Holzhausen. Damals wurden Reben angebaut, die heute kaum mehr bekannt sind, wie Thuner- oder Chnollrebe bei den weissen oder Mörchler und Briegler bei den blauen Sorten.
Das Weinbaumuseum ist nach dem Jahreszyklus der Rebe gegliedert. Ein grosses Wandbild am Eingang veranschaulicht, wie ein Rebberg um die Jahrhundertwende ausgesehen haben könnte. Der erste Teil der Ausstellung ist den Winter- und Frühlingsarbeiten im Rebberg gewidmet.
Gerätschaften zur Pflege der Reben, wie verschiedene Feld- und Spritzgeräte, sind dort zu sehen. Zahlreiche Tafeln geben Auskunft über die damaligen Techniken der Rebvermehrung, über Schädlinge und Krankheiten.
Dem Wümmet wird verständlicherweise viel Platz eingeräumt. So sind neben der prächtig wiederhergestellten Trotte von 1788 ein Tausenbock samt Tause zu bewundern. Antike Weinfässer, Kellerpumpen und eine Hausbrennerei ergänzen die reichbestückte Weinbauausstellung.
Neben dem Weinbaumuseum sind in eigens dafür bestimmten Räumen auch zahlreiche museale Stücke aus Landwirtschaft und Feuerwehr zu bewundern.
Weinbau- und Landwirtschaftsmuseum
Holzhausen
8618 Oetwil am See
Telefon | 044 929 11 47 |
juschenkel@bluewin.ch
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Jakob Grimm
| Jörg Schenkel
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