
Leitbild des Schifffahrtsmuseum Heimethus Männedorf
• | Es ist unser Anliegen die Geschichte der Gemeinde Männedorf und der Zürichsee-Schifffahrt aufzuarbeiten und zu erhalten. |
• | Objekte und Dokumente, welche sowohl die Geschichte von Männedorf als auch diejenige der Zürichsee-Schifffahrt geprägt haben, wollen wir fachgerecht aufbewahren und dem Publikum zugänglich machen. |
• | In regelmässigen Abständen führen wir Ausstellungen zu aktuellen Themen im Kulturzentrum Liebegg durch. Diese ermöglichen den Einwohnern unseres Dorfes, aber auch der Region Zürichsee, die historische und kulturelle Entwicklung unseres Lebensraums zu erfahren. |
• | Im Einklang mit der Förderung für Kultur unterstützen wir Künstler und kulturell engagierte Gruppen. Wir ermöglichen diesen im Kulturzentrum Liebegg eigene Ausstellungen durchzuführen. |
Geschichte des Schifffahrtsmuseum Heimethus Männedorf | |
• | 1974 entwickelt eine Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von ex Divisionskommandant Lorenz Zollikofer die Idee eines Ortsmuseums, kombiniert mit einem regionalen Schifffahrtsmuseum. |
• | Vereinsgründung: 6. Juni 1975. Standort: Villa Liebegg |
• | Rege Aktivitäten der Gründungsmitglieder schliessen den Erwerb der ausrangierten Motorschiffe "Stäfa" und "Lützelau" als Exponate ein. |
• | 1977: Zollikofer tritt zurück und Thomas Keller, damaliger Präsident des internationalen Ruderverbandes, übernimmt die Leitung. Sponsoren für Projekt eines regionalen Schifffahrtsmuseum der Superlative werden gesucht. |
• | Verhandlungen mit der Gemeinde verlaufen schleppend; deshalb Suche nach alternativem Standort in der "Bätzimatt" am oberen Zürichsee. Naturschützer vereiteln Projekt. Erneute Vorstösse bei der Gemeinde Männedorf, mit Ziel die Villa Liebegg käuflich zu erwerben. |
• | 1982 wird von einem Architektenteam ein ehrgeiziges Konzept zur teilweise unterirdischen Nutzung der Liebegg erarbeitet. |
• | 1984 Genehmigung eines Baurechtsvertrags mit der Gemeinde. Einige der grossen Sponsoren ziehen sich jedoch zurück. Die Finanzierung kommt nicht zustande und das Projekt wird redimensioniert. Mit dem unerwarteten Tod von Thomas Keller kommt das Projekt leider zum abrupten Stillstand. Nur wenige glauben noch an die Zukunft des ursprünglichen Gedankens. Der grosse Teil des Arbeitsausschusses erklärt den Rücktritt. |
• | In den frühen Neunzigerjahren arbeitet ein Team unter Leitung von Albert Fischer, Fritz Kaiser und Ernst Baer auf ein bescheideneres Konzept hin. So entsteht ein Museums-betrieb, welcher einerseits die Bedürfnisse der Schifffahrt voll berücksichtigt und sich andererseits auch der Geschichte von Männedorf verpflichtet, sich aber auf die bestehenden Räumlichkeiten in der Villa Liebegg beschränkt. |
• | Anfangs 2000 geht das Management des SHM mit Wolfgang Benninghoff als Präsident in neue Hände über. Das begonnene Konzept wird weiter verfeinert. Nebst alternierender Ausstellungen zu Themen der Schifffahrt und Lokalgeschichte gibt man lokalen Künstlern und kulturell engagierten Gruppen Gelegenheit sich in der Villa Liebegg vorzustellen. So führt das SHM jährlich und bei wachsendem Interesse 10-12 Ausstellungen durch. |
Schifffahrtsmuseum Heimethus Männedorf
Präsident Wolfgang Benninghoff
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Verein Schifffahrtsmuseum Heimethus
Männedorf
Postfach
8708 Männedorf