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Der Graureiher
Seegemeinden an der Goldküste

DER GRAUREIHER

Der GraureiherAuch ein Nützling
Im Mittelalter hoch geschätzt und als Beizvogel der "Hohen Jagd" vorbehalten, wurde der Graureiher, auch Fischreiher genannt, bis ins 20. Jahrhundert. intensiv bejagt. In der Schweiz ist der Graureiher seit 1925 ganzjährig geschützt, so dass sich die Bestände erholen konnten und er heute wieder recht häufig bei der Nahrungssuche an Gewässern oder auf Wiesen beobachtet werden kann. In strengen Wintern sterben viele dieser majestätischen Vögel, so dass starke witterungsbedingte Bestandsschwankungen festzustellen sind. Der tägliche Nahrungsbedarf des Graureihers liegt zwischen 400 bis 800 Gramm. Den Hauptanteil bilden je nach Angebot erbeutete Fische, so dass er - wie auch der Kormoran - bei Fischern einen schlechten Ruf geniesst. Warum kann der Graureiher überhaupt Fischbestände schädigen? Viele Bäche sind verbaut und ohne Uferbestockung. Die Fische finden weder geeignete Plätze zum Ablaichen noch genügend Versteckmöglichkeiten. Zu Tausenden werden deshalb in Fischzuchtanstalten aufgewachsene Jungfische in solche Gewässer ausgesetzt. Der Graureiher findet dann einen reichlich gedeckten Tisch. Die so durch den Graureiher verursachten Schäden könnten mit einer Bepflanzung, welche den freien An- und Abflug der Vögel verhindert und eine naturnahe Gestaltung der Bachläufe mit genügend Rückzugs- und Versteckmöglichkeiten für Fische eingeschränkt werden.

Der Graureiher erweist sich aber durchaus auch als Nützling. Er entnimmt nämlich vorwiegend, was am häufigsten und deshalb am leichtesten zu erreichen ist, wie zum Beispiel, geschwächte und bewegungsbehinderte Beute. Durch Krankheit oder parasitären Befall geschwächte Fische werden entfernt. Damit erfüllt der Graureiher eine wichtige Auslesefunktion. Dies könnte auch einer der Gründe dafür sein, warum früher trotz hoher Reiherbestände auch mehr Fische vorhanden waren.
Häufig ist der Reiher auf offenen Wiesen zu beobachten. Dort jagt er vor allem Mäuse, Insektenlarven, Maulwurfsgrillen, Bisamratten stehen ebenfalls auf seinem Speisezettel. Das macht ihn zu einem wichtigen Glied in seiner Lebensgemeinschaft und kennzeichnet seine (regulierende) biologische Funktion.

Wie schützen wir Goldfische

Stolperdraht, Reissfeste Schnur zwischen Pfählen, dicht über oder unter der Wasserfläche gespannt

Klappergalgen, Stange mit Querholz, an dem Staniolpapier-Streifen oder leere Blechbüchsen aufgehängt werden, welche sich bei einem Luftzug bewegen und aufblitzen bzw. klappern.




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