Login intern  |  Sitemap  |  Suchen  |  Über uns  |  Kontakt  |  Home  
Die Drachenhöhle
Seegemeinden an der Goldküste

DIE DRACHENHÖHLE IM KÜESNACHTER TOBEL

Unser Drachen TuNichtGut hatte im hinteren Teil des Tobels seine Höhle. Sie war recht geräumig, schliesslich will es auch ein Drache gemütlich haben. Wenn TuNichtGut sich wieder einmal auf die Reise machen wollte, hatte er immer viel zu tun, bis alles aufgeräumt und versorgt war. Ja klar, für einen Drachen sind hundert Jahre nur ganz kurz, und so lang ging bei ihm eine kleine Reise immer.

Damit nicht allzu viel Schmutz und Dreck in seine Höhle hineinwirbelte oder gar ein ungebetener Gast sich einschleichen würde, wollte er den Eingang auch verschliessen – aber womit? Eine Holztüre, wie es die Menschen bei ihren Häusern machten, gut und recht, aber im feuchten Tobel würde die innert den kurzen hundert Jahren längst verfault sein.

Er suchte Sand und Kieselsteine zusammen und verstopfte den Höhleneingang ganz fest. Als er endlich damit fertig war, sah er, dass ja sein Küchenfenster, oder war es das Stubenfenster, auch noch offen stand. TuNichtGut blieb nichts anderes übrig als nochmals los zu marschieren und noch mehr Sand und Kieselsteine zusammenzusuchen. Dann stopfte er alle Fenster und zuletzt auch noch seinen Schornstein zu, und dann – ja dann ging er auf die Reise.

Noch heute siehst Du an beiden Seiten des Tobels die mit Sand und Kieselsteinen verstopften Öffnungen der ehemaligen Höhle. Da unser Drache TuNichtGut aber schon eine ganze Weile verreist ist, rieselt und bröselt der Sand langsam ab. Schon viele haben versucht in die Höhle dahinter zu gelangen, aber alles Graben hat nicht gereicht, noch niemand kam aus dem Tobel zurück und hat erzählt, er sei im ganzen Haus von TuNichtGut gewesen. Im hinteren Teil des Tobels ragen einzelne Nagelfluhfelsen aus der Mergelwand des Tobels. Sie stammen von einem quer zur heutigen Flussrichtung fliessenden alten Bachbett, das mit Sand und Kies aber wieder aufgeschüttet wurde, bevor die eiszeitlichen Gletscher darüber hinweg glitten.

Unter einzelnen dieser langsam verwitternden Nagelfluhgebilden gibt es auch kleinere Schlupflöcher und Höhlen. Noch bis Anfang des Zwanzigsten Jahrhunderts überwinterten in der sogenannten Drachen- oder Fledermaushöhle Fledermäuse.




Wetter
WETTER AN DER GOLDKUESTE
Notfallnummern

Sanitätsnotruf

144

Polizeinotruf

117

Feuerwehrnotruf

118

REGA

1414

weitere Notfallnummern >>

See
 
  Login intern  |  Sitemap  |  Suchen  |  Über uns  |  Kontakt  |  Home  
  rechtliche Hinweise  |  Datenschutz  |  Impressum