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Claudia Larsen-Vuille
Seegemeinden an der Goldküste

INTERVIEW MIT FRAU CLAUDIA LARSEN-VUILLE

Claudia Larsen-VuillePersönlicher Bezug zur Goldküste

Wie lange leben Sie schon in Männedorf?
Wir sind am 31.12.2001 nach Männedorf gezogen.

Wenn Sie nicht in Männedorf geboren sind, was hat Sie in diese Gegend gebracht?
Ein verträumtes Riegelhaus mit Atelier und Seeblick.

Das rechte Zürichsee Ufer ist auch als Goldküste bekannt. Seit wann existiert für Sie dieser Begriff?
Als waschechte Zürioberländerin kenne ich die Goldküste seit meiner Kindheit.

Woher stammt diese Bezeichnung und weshalb nennt man gerade das rechte Zürichsee Ufer so?
Ich denke ursprünglich kam der Begriff von der sonnenverwöhnten geographischen Lage, im Vergleich dazu: Linke Zürichsee Seite gleich Pfnüselküste. Mittlerweile lässt sich Gold auch auf das überdurchschnittliche pro Kopf-Einkommen ableiten.

Welches sind die attraktivsten Plätze für Sie persönlich in Männedorf und am rechten Zürichsee Ufer?
Der Pfannenstiel als Naherholungsgebiet und das Kino Wildenmann in Männedorf als sympathische Ausgehalternative.

Wie viele Gehminuten brauchen Sie von zu Hause bis zum nächsten für Sie zugänglichen Platz am Zürichsee ?
Nur 5 Minuten entfernt liegt eine kleine idyllische Badewiese.

Wie nutzen Sie die spezielle Sport- und Infrastruktur in Männedorf und an der Goldküste?
Die Zürichsee-Fähre ist mein meistgenütztes See-Transportmittel.

Gibt es spezielle Produkte dieser Region, die sie besonders gerne brauchen?
Das Reformhaus beim Bahnhof Männedorf ist eine kulinarische Verlockung mit Regionalen Produkten.

Bezug auf Ihre Tätigkeit

Sie sind eine grossartige Künstlerin und Fotografin? Wie sind Sie zu dieser Tätigkeit gekommen?
Mein Vater ist ein begabter Zeichner und hat mich sehr inspiriert. Später bildete ich mich Autodidaktisch weiter, assistierte bei Profi-Fotografen und entdeckte die verschiedensten Ausdrucksmöglichkeiten wie Malerei und Bildhauerei, als ideale Ergänzung zur klassischen schwarz-weiss Fotografie.

Aus Ihrer Hand sind die verschiedensten Bilder, Skulpturen und Fotos entstanden. Wo liegt ihr Spezialgebiet?
Mich interessiert in erster Linie der Mensch - insbesondere Frauen, die in ihren Leben eine Vielfalt von Rollen verkörpern. Koketter Backfisch, Schwangere, junge Frau, Heilige und Hure, zwischen Kochtopf und Karriere.

Was ist das spannendste an Ihrem Beruf?
Gemeinsam mit meinem Mann arbeite ich an verschiedenen Projekten. Durch seinen Beruf als Arzt der mit Tänzern, Spitzensportlern, Musikern und den unterschiedlichsten Leuten arbeitet, entdecke ich viele neue Lebensfacetten. Ich mache die Fotografien zu seinen Büchern und bin neuerdings bei der Produktion einer Reihe von Spiraldynamik Videos involviert. Mein Berufsalltag ist immer anders, das gefällt mir sehr.

Sie arbeiten unter anderem mit den Materialien Bronze, Gips und Ton. Wo liegt momentan Ihre Leidenschaft und warum?
Diesen Sommer werde ich drei Wochen in Salzburg die Sommerakademie für bildende Künste besuchen. Mein Fokus liegt beim Thema: Das bewegte Bild; von der Fotografie zur Malerei. Wir werden sehen, wie sich das in meiner Arbeit spiegeln wird.

Könnten Sie sich einen besseren Platz für Ihr Kunst schaffen vorstellen, als die Goldküste?
Ich habe zuhause in Männedorf und in Meilen im Werkhof Burg den idealen Platz gefunden. Das ländliche Ambiente in Stadtnähe ist für mich perfekt.

Über Geld redet man nicht gerne. Können Sie uns trotzdem umschreiben, wie erschwinglich Ihre Kunst ist?
Für eine Fotosession von 2 bis 3 Stunden, inklusiv 3 bis 35er Filme mit Archivkopien bzw. CD-Rom verlange ich CHF 600 .-. Meine Tempera- Bilder, cirka 50x70 cm gross, kosten zwischen CHF 3'000 .- und CHF 6'000.-. Die Bronze-Skulpturen sind durch die teure Herstellung und das edle Material je nach Grösse sehr individuell.

Bezug auf Ihre Persönlichkeit

Welcher ist ihr schönster Charakterfehler?
I kiss better than I cook.

Wer war in der Kunstgeschichte nicht wegzudenken?
Leonardo Da Vinci.

Auf wen hätte die Kunstgeschichte getrost verzichten können?
Zitat: Jeder ist ein Künstler!

Welche drei Erfindungen waren für Sie persönlich Bahnbrechend und nicht mehr weg zu denken aus Ihrem Leben?
Elektrizität, Automobil und Spiraldynamik.

Würden Sie uns nach dem Interview ihr Geheimrezept in Sachen Küche verraten?
Dieselbe Antwort wie vorher: I kiss better than I cook.

Frau Larsen-Vuille, wir danken Ihnen für das Interview, möchten Sie uns noch etwas mitteilen?
Ihr Engagement und Interesse hat mich sehr gefreut! Ich wünsche der Goldkueste.ch viel Erfolg und eine goldene Zukunft.




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