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Almut Stüger
Seegemeinden an der Goldküste

INTERVIEW MIT FRAU ALMUT STÜGER

Almut StügerPersönlicher Bezug zur Goldküste

Wie lange leben Sie schon in Männedorf?
Ich lebe  hier seit Juli 2001.

Wenn Sie nicht in Männedorf geboren sind, was hat Sie in diese Gegend gebracht?
Die Lust darauf, ein anderes Land auch einmal "im Alltag" zu erfahren.

Das rechte Zürichsee Ufer ist auch als Goldküste bekannt. Seit wann existiert für Sie dieser Begriff?
Ich hörte den Begriff "Goldküste" das erste Mal, als wir uns hier auf Wohnungssuche machten. Die Bezeichnung ist für mich seither Symbol für die Beeindruckenden Grundstücks- und Immobilienpreise.

Welches sind die attraktivsten Plätze für Sie persönlich in Männedorf und am rechten Zürichsee Ufer?
Besonders gern mag ich die Abendsonne am Hafen neben dem Almapark.

Wie viele Gehminuten brauchen Sie von zu Hause bis zum nächsten für Sie zugänglichen Platz am Zürichsee?
Cirka 5 Minuten

Wie nutzen Sie die spezielle Sport- und Infrastruktur in Männedorf und an der Goldküste?
In die "Badis" muss ich wohl gelegentlich wegen der Kinder, selber mag ich’s lieber ruhiger an den kleinen öffentlichen Badeplätzen. Ein tolles Aerobic-Angebot gibt es im "fit-zone" in Meilen. Das ganze Jahr über interessant sind die Wege zum Joggen im Wald oberhalb von Männedorf und Stäfa (Vita-parcours u. Laufträff).

Gibt es spezielle Produkte dieser Region, die sie besonders gerne nutzen?
Ich geniesse es,  in Gehweite eines Kinos mit wirklich gutem Programm wie dem "Wildenmann" zu wohnen und nütze die Gelegenheit oft. Gesunde der Jahreszeit entsprechende Produkte auch ausserhalb der Ladenöffnungszeiten nehme ich mir gerne mal aus dem "Widenbad-Lädeli"- Wagen mit.

Bezug auf Ihre Tätigkeit

Sie sind Mutter von drei Kindern und leben an der Goldküste. Möchten Sie in Zukunft wieder 100% in das Berufsleben einsteigen?
Vorläufig bin ich mit meinen 50 Prozent und gelegentlichen Nacht- und Wochenenddiensten ganz zufrieden.

Welcher beruflichen Tätigkeit sind sie zuvor nach gegangen?
Ich war Assistenzärztin am Krankenhaus Baden bei Wien.

Wie beurteilen Sie die Mentalität der Schweizer und der Zürcher im Vergleich zu den östreichischen Staatsangehörigen?
Ich habe nicht das Gefühl, dass sich die Menschen unterscheiden- und doch ist das Kommunikationsklima anders, vielleicht insgesamt etwas kühler, was ich mir eigentlich nicht erwartet hätte.

Sie hatten einst das Glück, direkt am See zu wohnen. Wie sehr vermissen Sie diese Wohnsituation?
Leider hat der Vorteil des direkten Seezugangs an der einen Seite meist als Kehrseite die stark befahrene Seestrasse an der anderen Seite. Mit meinen Kindern lebe ich lieber "in der 2. Reihe" am Hang, sie haben hier wesentlich mehr Bewegungsfreiheit.

Ihr Mann gehört zu den sehr gefragten Leuten in der Schweizer New Economy. Haben Sie überhaupt ausreichend Freizeit, die sie zusammen verbringen können?
Wir haben Freizeit zusammen, aber AUSREICHEND Freizeit hatte ich noch nie (sie lacht).

Welchen Freizeitbeschäftigungen gehen Sie nach?
Ich bewege mich gerne im Freien, sei es joggend, Rad fahrend oder einfach spazierend, am Wasser segeln oder surfend. Und ich möchte noch mehr von der Schweiz sehen als mir das bisher gelungen ist.

Bezug auf Ihre Persönlichkeit

Welcher ist ihr schönster Charakterfehler?
Ich geniesse das Leben gerne und bin gelegentlich etwas zu spontan.

Wer war in der Geschichte nicht wegzudenken?
Alle Menschen, die gute Musik gemacht haben und machen, Bach, Mozart, Beethoven... Beatles, Timna Brauer, Keith Jarrett etc.

Auf wen hätte die Welt getrost verzichten können?
Meinetwegen auf Harry Potter.

Welche drei Erfindungen waren für Sie persönlich Bahnbrechend nicht mehr weg zu denken aus Ihren Leben?
Ich kenne das vorher/nachher von Internet, SMS, GPS und möchte nicht mehr ohne sie sein.

Würden Sie uns nach dem Interview ihr Geheimrezept in Sachen Küche verraten?
Bin keine Freundin von Geheimniskrämerei und aufwendigen  Rezepten, habe auch keine "Geheimrezepte" auf Lager, grilliere den Fisch am liebsten im Sommer draussen dazu braucht es ja lediglich Gewürze und vielleicht Öl.

Frau Stüger, wir danken Ihnen herzlich für das Interview, möchten Sie uns noch etwas mitteilen?
Wünsche viel Erfolg mit der Website "im neuen Kleid"! Vielleicht finde ich beim Surfen ja noch einen schönen Tennisplatz an der Goldküste, wo man stundenweise und ohne Verpflichtung zu Club- oder Vereinsleben spielen kann.




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