
Unter Aromatherapie im engeren Wortsinne verstehen wir heute die Anwendung von konzentrierten, ätherischen Ölen, die aus Pflanzen gewonnen und zu Salben, Pasten, Cremen, Duftölen und Badezusätzen verarbeitet oder als reine Essenzen innerlich und äusserlich angewandt werden. Neben der direkten Absorption der ätherischen Öle über Haut und Schleimhaut steht die eigentliche Geruchswirkung. Duftstoffe können schlagartig Stimmungen verändern – Ängste, Spannungen, Depressionen, Antreibsschwäche – und diese positiv umstimmen. Ziel ist eine Harmonisierung innerer Steuerungsvorgänge, womit Selbstheilungskräfte angeregt werden. In der Aromatherapie sollten nur naturbelassene, unverfälschte ätherische Öle und keine synthetisierten Produkte verwendet werden. Bei allergischer Disposition empfiehlt sich ein äusserlicher Test in der Armbeuge mit verdünntem Öl.